Mehr Informationen:

Website der Familie Pagendarm:
http://www.cycling-family.info/

"Eine Liebeserklärung an einen tollen Mobilitätsgegenstand."

Am Anfang stand die Frage, wie man als einzelner Erwachsener zwei Kinder bei Wind und Wetter mit einem Fahrrad transportiert. Für uns war klar, dass wir zum einen gerne Rad fahren und zum anderen die Kosten für ein zweites Auto nicht bezahlen wollten. Zuerst haben wir für unseren Sohn Marco unseren Fahrradkindersitz genommen und unseren Jüngsten in einem BoB Yak-Anhänger in seiner Autokinderschale transportiert. Wir wohnen in einem Vorort von Detmold und fahren bis in die Stadtmitte ca. 6-7 km. Bei schlechtem Wetter erschwerte sich die Fahrt und bald stand fest, dass dies nur eine Übergangslösung war. 

Nach genauer Information über Fahrradkinderanhänger haben wir uns für einen Chariot Chauffeur entschieden. Die unglaubliche Flexibilität des Chauffeurs faszinierte uns. Man kann ihn ans Fahrrad montieren, als Jogger nutzen oder mit seinen Buggyrädern in der Stadt wie einen Kinderwagen nutzen. Die Deichsel haben wir mit der abschließbaren Weberkupplung immer am Zugfahrrad gelassen. Ein ausschlaggebendes Kaufkriterium war für uns zudem, dass er sich schnell zusammenfalten ließ und so in den Kofferraum unseres Kombis passte. Das Wichtigste allerdings war, dass unsere Kinder vor Wind und Regen gut geschützt sind. Auch wenn wir vor 12 Jahren zu hören bekommen haben, dass wir verrückt sein müssten, 1000,- DM für einen Fahrradanhänger auszugeben, können wir heute sagen, dass das Geld gut angelegt war.

All die vielen kleinen Abenteuer, die genau vor der Haustür angefangen haben, wären ohne den Chauffeur gar nicht möglich gewesen. Wir haben unseren Chariot überall mithin genommen: zum Lieblingsspielplatz in die Stadt, zu den Windrädern auf den nächsten Berg, zu Wald-Wanderungen, zu Strandspaziergängen, zum Besuch bei Freunden oder zum nächsten Wildgehege. Zuletzt hat uns der Chariot sogar auf unseren Radreisen begleitet. Es gab immer genug Stauraum für den Winddrachen, das Picknick,  das Sandspielzeug, den Kassettenrekorder, die unzähligen Steine, Stöcke, Baumrinden oder was man sonst so in seinem Umfeld entdeckt und findet.

Die Truppe wurde immer größer, am Ende waren es vier Jungs. Zunächst hat der älteste Sohn auf dem Tandem geholfen seine beiden kleinen Brüder im Chariot Chauffeur zu ziehen. Der zweite Sohn hat geholfen, die beiden kleinen Brüder zu ziehen. Der dritte hat geholfen den Jüngsten zu ziehen und schließlich haben sich in einem Urlaub unser Hund Diego und Fabio - der Jüngste - den Chariot geteilt. Wir haben nicht nur gelernt, dass man mit einem Kinderfahrradanhänger gut auf ein zweites Auto verzichten kann, sondern auch, dass man mit einem Chariot eine ganze Menge erlebt und dass seine Flexibilität die eines Kinderwagens um ein vielfaches toppt. Wir haben den Chariot Chauffeur immer noch und werden ihn auch behalten (vielleicht für die Enkelkinder). Nennen wir es einfach eine Liebeserklärung an einen tollen Mobilitätsgegenstand.

 

Die in diesem Text erwähnten Chariots sind nicht mehr erhältlich. Für unser aktuelles Modellangebot klicken Sie hier.