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Website von Birgit Jüngst-Dauber:
www.birgit-juengst.de

MEIN SOHN, DER CX UND ICH

Birgit Jüngst-Dauber Europameisterin Mountainbike Marathon

„Sport gehört zu meinem Leben einfach dazu. Mit ruhigem Gewissen weiß ich meinen Nachwuchs immer bei mir und kann mich trotzdem dem Training widmen. Währenddessen erlebe ich die entspannendsten und wohltuendsten Stunden am Tag. Der CX ist bei uns meist mehrmals täglich im Einsatz: Morgens beim Radtraining als Anhänger, nachmittags beim Lauf als Jogger und zwischendurch als Buggy – zum Einkaufen oder für andere Erledigungen.“

Die MTB Marathon Europameisterin 2003 und Vize Europameisterin 2006, ist seit März 2006 stolze Mama von Kimi Tjark und sitzt natürlich schon lange wieder auf dem Rad.

»Eltern zu werden ist eines der schönsten Abenteuer. Und eine organisatorische Herausforderung, wenn man auch mit Baby sportlich aktiv bleiben will. Als unser Baby 2 Wochen alt war, haben wir es zum ersten Mal in der Babytragetasche spazieren gefahren. Das funktionierte, bis Kimi knapp 3 Monate alt war. Danach haben wir zum Spazieren und Joggen den Chariot Babysitz benutzt. Mit zarten 4 Wochen nahmen wir unseren kleinen Sohn zur ersten Radtour in dieser »Hängematte« im Anhänger mit. Anfangs eine dreiviertel Stunde, langsam gesteigert auf Ausfahrten zwischen zwei bis max. drei Stunden - je nach Schlaf- und Hungerbedürfnis des Babys! 

Birgit Juenst-Dauber mit Chariot CX

Die Länge der Ausfahrt hat Kimi bestimmt! Nach dem Füttern bin ich losgefahren und er hat meist 1,5 bis 2 Stunden im Anhänger geschlafen. Wenn er seinen Hunger angemeldet hat, habe ich Pause gemacht. Da ich gestillt habe, war das überhaupt kein Problem. Baby raus aus dem Anhänger, angelegt, wenn er satt war wieder weiter Richtung Heimat. Später habe ich dann auch schon mal ein heißes Fläschchen bereitet und in einer Thermostasche mitgenommen – bleibt etwa für 2 Stunden warm! Auch längere Ausflüge z. B. in den Tierpark oder zu Freunden konnten wir problemlos untenehmen. Für Windeln, trockene Kleidung etc. ist ja genügend Stauraum.
Ich habe mal einen Artikel gelesen, dass Babys die optischen Reize durch die Geschwindigkeit beim Radfahren noch nicht verarbeiten können – das halte ich für Unfug, da die Babys eh einschlafen, sobald man losfährt. Außerdem kann man durch den Sonnenschutz und die Seitenteile die Sicht verdunkeln.

Erst als Kimi richtig fest und allein sitzen konnte, habe ich ihn im Sitz mitgenommen. Aber auch hier achte ich darauf, dass er immer gut angegurtet ist. Jetzt schläft er auch nicht mehr so oft im Anhänger, sondern genießt die Aussicht. Ich höre ihn dann von hinten rufen, wenn wir an Pferden oder Kühen vorbei fahren (Hoppereiter und Muuh!) oder ein lautes Auto uns überholt (Brumm...).

Birgit Jüngst-Dauber
Birgit Jüngst-Dauber

Ich habe ein paar Monate nach der Geburt sogar wieder ein paar er­folgreiche Wettkämpfe bestritten. Aber ich muss ehrlich sagen: Ohne den Anhänger wäre das nicht möglich gewesen! Nur so konnte ich das Baby mit ruhigem Gewissen mitnehmen und mich trotzdem auf das Training konzentrieren. Mein Training ist sogar noch viel effektiver geworden, weil das Zusatzgewicht mich mit weniger zeitlichem Auf­wand sehr schnell auf ein hohes Leistungsvermögen gebracht hat!

Auch mit zwei Kindern möchte ich wieder trainieren!
Meine sportlichen Zukunftspläne: Nachdem ich im Oktober 2007 mein zweites Kind bekommen habe, möchte ich 2008 mit meinem Mann zusammen bei der Transgermany (MTB Etappenrennen durch Deutschland) starten. Der ein oder andere große Marathon steht auch auf dem Programm – und einen XTerra Triathlon möchte ich außerdem einplanen. Ich werde dort in der Eliteklasse starten, allerdings haben sich die Prioritäten in Richtung Familie verschoben. Ich bin selbst gespannt, welche sportliche Höchstleistung für mich erreichbar ist. Zum Glück ist auch mein Mann sehr sportlich - eine wunderbare Möglichkeit mit dem Chariot Familie und Sport gemeinsam zu genießen!"